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Sexstory: Nach Einbruch der Dunkelheit

Sexstory: Nach Einbruch der Dunkelheit

Eine Nebengeschichte von Nora Ludwig und der Protagonistin.

Ein Mittdreißiger-Spanier steht vor der dem Podest der Bühne. Er trägt eine dunkelbraune Kutte und ein Western-Hemd. Passend, denke ich. Er hält ein silbernes Mikrofon in der Hand, um Eindruck zu schinden. Rote Vorhänge, schimmerndes Parkett. Die Bühne ist fast ein Meter hoch und wirkt auf mich eindrucksvoll. Ich lächele, als ich den Raum betrete. »Ich habe dir gesagt, dass es dich nicht enttäuschen wird«, sagt meine geheimnisvolle Begleitung. Sie hat recht. Ein Raum, Chabby aber stilvoll. Biertrinkendes Volk sitzt an runden Tischen vor der Bühne. Zwischen ihnen tänzeln wahre Schönheiten in heißen Dessous. Sie sehen natürlich aus. Kellner in weißen Hemden und muskelbepackte Barkeeper. Sehen aus wie Ärzte aus dem Bürgerkrieg. Der Laden ist voll. Nora sucht nach einem Platz für uns und findet ihn in der zweiten Reihe. Am Rand der Miserie entdecke ich ein Mädchen, keine fünfundzwanzig, trägt einen braunen BH und einen dazu passenden Slip. Sie sieht exotisch aus, wie eine Miss Italian Jedenfalls südlich. Braunes, langes Haar, das sich auf ihr Dekolleté legt und ihre Nippel bedeckt, die man unter dem dünnen Stoff des BHs sehen konnte. Sie trägt eine Blumen-Krone. Ganz offensichtlich ist sie eine Stripperin, aber sie sieht aus wie Prinzessin Jane aus dem Dschungel. All das hier wirkt nicht wie die Mainstream-Stripbar aus Las Vegas. Eher wie der verruchte Schuppen am anderen Ende der Welt. Wüstenblume hier, Cowboy-Machtgehabe da.

Dass sie in so einem Laden arbeitet, denke ich und grinse. Hier würde ich auch arbeiten. Die Location erinnert an eine Zeit, die längst vergessen ist. Der Wilde Westen in den 80ern. Es riecht nach Whiskey und verrottetem Holz. Ich atme den Duft ein, folge Nora und setze mich, doch ich kann meinen Blick nicht von dem dunkelhaarigen Mädchen lassen. Sie scheint nicht nur schön zu sein, nein, da ist mehr. Ihr wohlgeformter Körper erzählt eine Geschichte.

»Wen starrst du da an?«, fragt Nora, nachdem wir Bier und Schnaps bestellt haben. Gerade möchte ich ihr antworten, als die roten Vorhänge auf der Bühne fallen und der Bühnen-Spanier um Aufmerksamkeit ringt. Mit Applaus und netten Worten eröffnet er den Tanz der Lieblingstänzerin. Ihr Name klingt so exotisch, dass ich ihn sofort wieder vergessen habe. Künstlername, meint Nora.

Bereits im nächsten Moment öffnen sich die hinteren Vorhänge und eine Frau tritt vor. Sie sieht der exotischen Dame, die ich vorhin beobachtet habe, erstaunlich ähnlich. Überrascht sehe ich in die Ecke, wo Miss Italian vorhin noch herumgehangen hat, und stelle fest, dass sie dort nicht mehr ist. Ich sehe zurück auf die Bühne. Desinteressiert schaut die Frau über ihr Publikum. Der Laden ist voll. Das bemerkt auch Madame Unbekannt und supersexy. Sie sieht sich um, als würde sie etwas suchen. Als würde sie jeder hier langweilen. Ich schenkte ihr ein Lächeln, aber sie sieht mich nicht. Stattdessen nimmt sie ihre Hände an ihrem burgunderroten Umhang und öffnet ihn. Sie präsentiert sich, kokettiert mit wenigen Bewegungen und tritt hervor in die Mitte der Bühne. Im Hintergrund höre ich einen Kuschelrock-Song aus dem Wilden Westen, gespielt von einem Haufen alter Rocker, die den Zeitpunkt des großen Durchbruchs verpasst haben. Sie sind gut, denke ich, aber sehe sie nicht weiter an. Mein Blick geht über all die betrunkenen Gesichter zu der einen Dame, die weiter vorgeht. Sie bewegt sich im Rhythmus der Musik. Langsame Töne, zu denen sie sich lasziv bewegt. Ihr Umhang fällt, lässt mehr von ihrer nackten, gut gebräunten Haut frei. Die ist aber auch schön, denke ich und verliebe mich ein bisschen in sie.

Was für eine Nacht. Sie setzt sich auf die Kante der Bühne, lässt ihre Beine hinunterbaumeln und beobachtet das Publikum, das sie mit gierigen Blicken betrachtet. Sie alle wollen mehr von der Dame sehen, wie ich. Sie weiß das und lächelt. So, als würde sie meine Gedanken kommentieren. Ich beobachte sie, mein Blick angeheitert von dem Schnaps, den ich mit Nora getrunken habe. Dann springt Miss Italian von der Bühne, eilt um die vielen Tische ihrer Zuhörer und bewegt dazu ihren wohlgeformten Körper. Sie lässt es wie ein Tanz aussehen. Belly dance. Ich sehe sie an, sie hat mich entdeckt und kommt auf mich zu. Zwischen uns spüre ich viel, aber vielleicht bilde ich mir das auch ein. Drunked-people visions …

Es ist nach Einbruch der Dunkelheit. Sie setzt sich falsch herum auf einen der Stühle und fängt meinen Blick. Ich erkenne die Umrisse ihrer Vagina. Ihr Tempel der Lust. Nicht nur der Stoff ihres BH’s ist dünn, auch der ihres Slips. Der Stoff des Slips ist feucht, bilde ich mir ein und verspüre im selben Moment ein köstliches Kribbeln, das sich hinab meines Bauchnabels zieht. In meinen Gedanken habe ich die Frau vor mir Samonica getauft. Sie flirtet mit Blicken, sieht mich verlangend an. Nora ist ebenso gebannt von ihr. Das spüre ich.

Sie steht wieder auf, kommt noch einen Schritt auf mich zu und nimmt meine Hand. Sie lächelt und deutet mir, dass ich mitkommen soll. Natürlich folge ich ihr in eines der abgedunkelten Zimmer. Für die Zuschauer ist die Show vorbei, aber für mich beginnt sie erst. Es fühlt sich wie ein Traum an, denke ich und atme schwer. Wir erreichen den Raum. Samonica setzt sich auf die dunkelblaue Couch und spreizt ihre Beine, sodass ich mehr von ihrem lustvollen Tempel erkennen kann. Sie möchte etwas, aber ich weiß nicht, wohin das führt. Es ist geheimnisvoll. Schließlich präsentiert sie sich mir in Positionen, die mich erregen. Ohne zu wissen, was ich tun soll, stehe ich im Raum, sehe sie an, wie sie die gesamte Fläche der schmalen Couch mit ihrem Körper bedeckt und sich darauf rekelt, als wartete sie darauf, dass jemand ihr den Slip beiseiteschiebt. Sie von der Kleidung befreit. Sie setzt sich auf, nimmt ihre Hand und streichelt ihren Bauch hinab, bis sie ihren Bauchnabel erreicht. Dort wartet sie einen Moment. Pause. Ich höre Gitarrengeklimper im Hintergrund und atmete aus. Mein Körper pulsiert so stark, dass ich mich kaum halten kann. Ich möchte ihr von meiner Lust erzählen. Dann fährt die Dame mit ihrer Hand in ihren Slip, bleibt bei ihrer Klitoris und verwöhnt sich mit kreisenden Bewegungen. Sie schließt die Augen und stöhnt leicht.

Dann wache ich auf. Erschrocken nehme ich mein Handy, suche nach der letzten Nachricht und finde schließlich

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